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Kia Ora!

Hallo liebe Fernwehgeplagten,

Herzlich Willkommen auf unserem Reiseblog. Hier wird das Team von Camperdude von seinen Erlebnissen beim Backpacking durch Neuseeland berichten und versuchen, so viele Tipps wie möglich zu geben.

Das Camperdude-Team besteht aus jungen Menschen, die alle als Backpacker angefangen haben. Wir haben sowohl Neuseeland als auch Australien ausgiebig bereist und einigen von uns hat es so gut gefallen, dass sie gleich hier hängengeblieben sind und nun in Neuseeland leben und arbeiten.

Mit unserem Blog wollen wir jungen Leuten Tipps geben, die sich für das Abenteuer Neuseeland entschieden haben. Wir haben alle einzigartige Erfahrungen gemacht, die wir gerne weitergeben!

Das sind wir! Im Uhrzeigersinn: Charlotte, Nicole, Kolja, Maike

Die Vier vom Team

 

Vorbereitung

Wie bei vielen angehende Backpacker hat sich bei mir vor der großen Reise eine gewisse Paranoia breitgemacht. Ich wusste ja überhaupt nicht, was  auf mich zukommt.

Wie eröffne ich ein Konto? Wie finde ich eine Unterkunft? Wie komme ich ueberhaupt von A nach B? Wie viele Leute sind in einem Dorm? Wo kann ich Campen? Welche Route ist am besten? Und was mache ich überhaupt, wenn ich aus dem Flugzeug gestiegen bin?

Im Nachhinein kann ich allen angehenden Reisenden nur einen Tipp geben: Ruhe bewahren! Das Leben in Neuseeland ist ganz anders als in Deutschland, die Kiwis sind um einiges entspannter.

Im Laufe eurer Reise werdet ihr euch verändern und werdet Seiten an euch entdecken, die ihr bisher noch nicht kanntet. Hinterher fragt man sich: Warum war ich überhaupt so aufgeregt? War doch im Endeffekt alles irgendwie machbar. Die Anwort: Weil es dazugehört. Es gehört dazu, dass man immer hibbeliger wird, je näher der Flug heranrückt. Bei einigen kommen Zweifel auf, ob das ganze wirklich eine so gute Idee ist (ist es!) und andere wiederum planen ihre Reise schon im Detail und können es kaum noch erwarten, endlich loszukommen.

Also los geht’s!

gepostet von Charlotte

Name: Charlotte

Alter: 20

Hobbys: Reisen, Fotografieren, Laufen, den besten Fish&Chips Shop finden

Hallo,

ich bin Charlotte und nachdem ich letztes Jahr Abitur gemacht habe, bin ich nach Neuseeland gefahren, um Work and Travel zu machen.

Das Land habe ich wie meine Kollegen im Camper erkundet und habe so einfach atemberaubend schöne Plätze entdecken können.

An Neuseeland gefällt mir die Vielfalt der Landschaft und die Lebensart der Kiwis. Ich kann euch viele Tipps zum Backpacking, Travel&Work und zum Reisen mit einem Sleepervan geben.

Charlotte

HAKA

Jeder Kiwi liebt Rugby. Und jeder liebt die All Blacks, die neuseeländische Nationalmannschaft.

Dass die All Blacks mehr als cool sind, beweist dieses Video:

Wir sehen uns beim Rugby World Cup!

Charlotte

Neuseelands Einnahmequelle Nummer eins ist der Tourismus. Da die meisten Backpacker  in Auckland ankommen und wie ich erst einmal die ersten Nächte im Hostel verbringen, werdet ihr von Informationen der verschiedenen Reiseanbieter ueberschwemmt werden. Auch wenn ihr von erfahrenen Reisenden im Hostel hören werdet, dass man so schnell wie moöglich aus der Millionenmetropole Auckland ausbrechen sollte – nehmt euch die Zeit, die ihr braucht. Seid euch darüber im Klaren, dass die verschiedenen Busreiseveranstalter alles tun werden, um euch dazu zu bringen, mit ihnen zu buchen. Viele Rezeptionisten in den Hostels sind sogenannte Travel Agents, die für jede gebuchte Reise Kommission erhalten. Mich hat einer dieser Travel Agents im Hostel zwei Stunden lang zugequatscht, um mir einen Buspass zu verkaufen. Im Nachhinein muss ich jedoch sagen, dass nichts über Unabhängigkeit geht und dazu braucht man einfach  einen eigenen fahrbaren Untersatz. Wenn ihr die finanziellen Mittel und die Zeit habt, erst einmal herumzureisen, bevor ihr euch um einen Job kümmert, solltet ihr euch einen Campervan mieten. Es finden sich immer Leute, die Mitreisende suchen – schaut einfach mal auf die schwarzen Bretter im Hostel. Ich hatte das Glück, dass ich mich ziemlich schnell mit zwei anderen Backpackern angefreundet hatte, die ebenfalls Work und Travel machen wollten. Wir waren alle lange genug in Auckland gewesen, jetzt wollten wir endlich raus!

Da wir erst einmal nur für einen begrenzten Zeitraum unterwegs sein wuerden(irgendwann mussten wir schließlich arbeiten), wollten wir uns kein Auto kaufen. Um Geld zu sparen, wollten auch auf Hostels verzichten und entschieden uns so dafuer, einen günstigen Campervan zu mieten.

Wenn ihr nur für einen begrenzten Zeitraum unterwegs seid, solltet ihr euch am besten schon von Deutschland aus um einen Van kümmern, damit ihr in Neuseeland nicht erst noch großatig recherchieren muesst.

Von Wellington aus sollte es nun schnell weiter gehen gen Norden. Da uns das Gebiet zwischen Wellington und Hastings eher weniger interessant vorkam, haben wir gut Strecke gemacht und sind bis kurz hinter Hastings durch gefahren. Hier im Te Awanga Domain haben wir genächtigt. Es war stockdunkle Nacht als wir ankamen. Wir haben auf einer Sandbank geparkt. Bevor wir die Lichter ausgemacht haben, haben wir uns noch ein letztes Mal vergewissert, dass die Flut nicht bis ans Auto heran reichen kann.
Früh morgens wurden wir von Gänse- und Entengeschnatter geweckt. Wir haben in einem sehr schönen Park übernachtet und hatten bomben Wellen direkt vor der Tür. „Great waves for toes on the nose. Optimum wave size 3-6ft (1-2.5m).“ (Peter B Morse, Paul Brunskill; Greenroom Surf Media Ltd.; Wavetrack New Zealand Surfing Guide; page 343).
Schnell frühstücken, Wetsuite an und ab ins Wasser.
Im Holiday Park nebenan gabs dann sogar eine Toilette und eine warme Dusche. Unser Parkplatz war demnach ein Volltreffer.

Cape Kidnappers im Süd-Osten ist auch noch eine Überlegung wert. Auf Googlemap betrachtet sieht es nach einer schönen Wanderung, Sanddünen und Cliffs aus. Uns hat leider die Zeit dazu nicht mehr gereicht. Wer also dazu kommt, postet Bilder. Ich bin gespannt.
In Napier gibt es das Bluff Hill Domain. Rauf auf den Berg und oben Picknick machen und die Aussicht genießen. Ihr könnt rauf laufen oder mit dem Camper hochfahren. Wir sind rauf gefahren. Zu unserem Glück. Oben angekommen hatten wir eine super Aussicht, es war Mittagszeit und so haben wir kurzum unsere Camperküche mit ins Domain genommen und dort zu Mittag gegessen. Eine sehr schöne Stelle für ein Picknick bzw. eine deftige Mahlzeit.

In der Hastingsstreet in Napier gibt es irgendwo einen Dönermann für den sich ein Besuch wirklich lohnt. Wer guten Döner in Nz vermisst, sucht die Straße gerne ab. So lange ist sie ja nicht :)
Ok, zugegeben: ich hab dort selber keinen Döner gegessen aber es war der einzigste Dönermann, damit meine ich die Lokalität, in ganz Neuseeland der atmosphärisch richtig gut ausgesehen hat. Wenn der Döner demnach nur halb so gut schmeckt wie der Eindruck und die Anzahl der Gäste vermittelt hat dann lohnt es sich. Wer dort war sagt mir doch bitte Bescheid  wie es war. Ich hatte ja kurz zuvor deftig gegessen und kam nicht mehr in den Genuss. Denn die Reise ging weiter zum nächsten Surfspot „Tangoio Beach“. Davon demnächst mehr…

laters
Kolja

http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF&msa=0&msid=214453786996016681841.0004a8d3279d5996a2215

Der Flug

Wenn ihr euch von euren Verwandten und Freunden tränenreich verabschiedet habt und durch den Check-In gegangen seid, macht sich erst einmal ein ganz merkwürdiges Gefuehl breit. Es kann sein, dass ihr etwas traurig sein werdet und das ist auch absolut normal. Sofern ihr die Reise nicht mit einem Freund oder Freundin  antretet, seid ihr nun an  vor allem eines: allein.

Als frischgebackene Abiturientin, die bis zu diesem Zeitpunkt nichts anderes kannte als das behütete Leben bei Mama und Papa, wurde mir da schon etwas mulmig zumute. Aber auch für diejenigen, die schon das Studium oder eine Ausbildung hinter sich haben und in der eigenen Wohnung gelebt haben, heißt es ausbrechen aus der gewohnten Umgebung.Ich kann euch aber alle beruhigen: Ihr werdet nicht lange alleine bleiben. Schon im Flugzeug kann es sein, dass ihr euch mit Leuten nett unterhaltet und spätestens im ersten Hostel werdet ihr euch vor neuen Bekanntschaften kaum retten koennen.

Ein bis zu 30 Stunden langer Flug ist schon kein Kinderspiel. Da ich einfach fröhlich ins Flugzeug spaziert bin, ohne mir irgendwelche Gedanken zu machen, weiß ich, wovon ich da rede. Einige stecken solche Flüge anscheinend locker weg, aber ich empfand das ganze schon als Stresssituation.Das stundenlange Sitzen, das Umsteigen, die Enge…aber dafür kann man ganz viele Filme und Serien gucken oder einfach Musik hören. Und es gibt Gott sei Dank andauernd etwas zu Essen. Und zu trinken. Bei Quantas kriegt man zwischendurch sogar heisse Schokolade serviert :-)

Tipps für den Flug:

  1. Zieht bequeme Kleidung an, ihr werdet verdammt lange in der Luft sein. Falls man leicht fröstelt, einen Pulli im Handgepaeck mitnehmen
  2. Nehmt eine kleine Dose mit Gesichtscreme mit, sonst kratzt ihr wie ich die ganze Zeit eure Gesichtshaut, die durch die Klimaanlage ausgetrocknet wird
  3. Während des Flugs ausreichend trinken!
  4. Nicht die ganze Zeit sitzen bleiben und öfter mal rumlaufen, auch wenn ihr nicht auf Toilette müsst – es wird Thrombose vorgebeugt und euer Rücken wird es euch danken.
  5. Ich bin meinen Sitznachbarn damit zwar etwas auf die Nerven gegangen, aber Gesundheit geht vor.
  6. Wenn die Füße geschwollen sind, mitgebrachte dicke Socken anziehen und strumpfsock durchs Flugzeug stampfen. Werdet ihr nicht die einzigen sein.
  7. Zum Druckausgleich: Nase zuhalten und ausatmen bis es knackt. Oder aber Kaugummi kauen und Bonbons lutschen.
  8. Rausgucken! Ich hatte einen Fensterplatz und die Aussicht war teilweise gigantisch.

Ich hatte als Handgepäck meinen kleinen Reiserucksack und das kann ich auf jeden Fall empfehlen. Wenn ihr einen Laptop mitnehmen wollt, könnt ihr während der Zwischenstopps schon mal mit euren Freunden kommunizieren oder schauen, wie das Wetter in Neuseeland ist…

gepostet von Charlotte

Hallo ihr Camper,

In den nächsten Tagen werde ich meinen Nordinseltrip einmal rekonstruieren um euch meine Geheimtipps und vorallem meine Schlafplätze zu zeigen. Dies geschieht in Kombination mit Googlemaps. So könnt ihr genau sehen wo, wie, was.
Vielleicht helfen euch diese Tipps ein wenig weiter. Es wurde viel gesurft, ausschließlich wild gecampt und die ein oder andere Attraktion mitgenommen. Wenn ihr Fragen habt, nur zu…

Los geht’s in Wellington.

Nach dem wir mit der Fähre in Wellington angekommen sind, haben wir hier 3 tolle Tage verbracht. Hängen geblieben sind vorallem das Tepapa Museum, das Sprungbrett ins Hafenbecken und die schönen Schlafplätze. Wenn ihr genau sehen wollt wo wir geschlafen haben, wo sich das Sprungbrett und das TePapa Museum befindet dann folgt dem unten stehenden Link.

Take a dive – das Sprungbrett ins Hafenbecken

Hier treffen sich nach Schulschluss die Kinder nach der Schule auf eine kurze Abkühlung bevor sie weiter ziehen. Es ist schon erstaunlich wie sorglos die Kids alle möglichen Tricks vom Sprungbrett machen. Davon lässt man sich schnell anstecken. Eine willkommene Abkühlung und ein riesiger Spass!

Te Papa Museum

Ein absolutes Muss für jeden der in Wellington ist. Ich war wirklich kein Museumgänger aber das Tepapa ist super Klasse. Begeistert wie ein kleines Kind habe ich zwei volle Tage hier verbracht. Es gibt alles. 3D animations Filme, Hologramme, tolle Videoclips über New Zealand, Kunst, Kultur… Alles auf eine tolle Art und Weise vermittelt.
Der Eintritt ist kostenlos. Spenden sind gerne gesehen. Die Parkgebühren im direkten Umkreis sind ein bisschen happig. Da lohnt es sich nach einem anderen Parkplatz zu suchen. Den New World Parkplatz nebenan sollte man nicht als kostenlosen Parkplatz betrachten. Der wird ganz schnell ganz teuer in Form einer Reifenklemme J
http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF&msa=0&msid=214453786996016681841.0004a8c41848f52ae548d

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